© Maria Wittmann | Am Kaisermühlendamm 1/44 | 1220 Wien | E-Mail | www.artwittmann.com
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Es gibt ja seit der Geburt der abstrakten Kunst durch Wassily Kandinsky im Jahre 1910 verschiedene Möglichkeiten abstrakten Gestaltens. Abstrakt ist nicht gleich abstrakt. Künstler wie Piet Mondrian, Paul Klee, Kasimir Malewitsch, oder Leo van Doesburg vertreten dabei den intellektuellen Gang in die Abstraktion, das Mathematisch-Konstruktive, auch als Fortsetzung kubistischen Denkens. Wassily Kandinsky, Juan Miro oder Paul Klee, etc. nehmen den seelischen Zugang, die stark bewegte Emotion, die Vielteiligkeit in musikalischen oder verspielten abstrakten Formen und Kompositionen. Jackson Pollock vertritt einen wild gestikulierenden, aus dem Körper geschleuderten abstrakten Expressionismus und Mark Rothko ist ein Beispiel für die meditativ-spirituelle Abstraktion mit verwaschenen, diffusen, schwebenden und ineinanderfließenden Farben in denen man sich zu verlieren vermag.
Walter WITTMANN vertritt den Bereich der ästhetischen Abstraktion, wobei Ästhetik hier nicht oberflächlich gemeint ist. Sie mag zwar sehr wohl spielerisch, experimentell erarbeitet werden, dennoch bedeutet es einen enormen Unterschied, ob man "beim Spielen stehenbleibt oder ob die ganze Essenz hineinfließt...." sagt der Künstler selbst.
Dr. Waltraud Schwarzhappel